10 Gründe für einen Hund vom Züchter

 

Wer sich entschieden hat einen deutschen Pinscher in seiner Familie auf zu nehmen, wird sich auf die Suche nach einem Welpen machen.

Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Das Tierheim kommt dafür nicht in Frage, weil dort meistens nur ältere Tiere angeboten werden.

Außerdem werden reinrassige deutsche Pinscher dort eher selten anzutreffen sein. Billiganbieter oder Hundehändler die ihre Hunde von unbekannten Vermehrern aus dem Ausland importieren.

Oder Welpen von einem seriösen zugelassenen und überprüften Züchter.

Natürlich ist es reizvoll einen Welpen ohne Papiere und unbekannter Herkuft, für einen Bruchteil des Preises eines seriös gezüchteten Tieres zu erwerben. Man sollte aber bedenken, dass bei Billigwelpen keinerlei Investitionen in die spätere Gesundheit erfolgt sein können.


Ein weiteres Problem besteht darin, dass Welpen, um Futterkosten zu vermeiden, oft schon im Alter von 5-6 Wochen abgegeben werden. Bei einem Züchter der einem Rassehundezuchtverein (in unserem Fall der PSK - Pinscher und Schnauzer Klub 1895 e.V. und der VDH - (Verband für das deutsche Hundewesen) untersteht, gelten viele Bestimmungen, die auch überprüft werden. Ein solcher Welpe bekommt eine Ahnentafel auf der man über die Gesundheit seiner Vorfahren informiert wird.

1. Bei einem Welpen unbekannter Herkunft hat man nicht die Möglichkeit die Elterntiere
     kennen zu  lernen. Der zukünftige Besitzer hat keine Chance zu erkennen, ob die Eltern
     des Welpen eng mit einander verwandt sind. Man weis auch nicht, ob das Muttertier als
     Gebärmaschine mißbraucht und bis ins hohe Alter bei jeder Läufigkeit gedeckt wird.

2. Um einen möglichst hohen Profit zu erlangen, werden die Zuchttiere oftmals nur mit
     billigem minderwertigem Futter versorgt.

3. Um die Unterhaltskosten der Alttiere gering zu halten, werden sie oftmals in engen
     Käfigen gehalten. Soziale Kontakte finden nicht statt, und wenn sie alt und nicht mehr
     profitabel sind, werden die entsorgt.

4. Ab der 6 Lebenswoche kommen auf die Züchter hohe Futterkosten zu, daher werden
    die Welpen oft schon in diesem Alter abgegeben. Bei zu jung abgegenenen Tieren kann
    man davon ausgehen, das eine Sozialisierung durch Mutter-Geschwister und Betreuer
    noch nicht statt gefunden hat.

5. Zu junge Welpen haben keinerlei Erfahrung mit unbekannten Situationen, Geräuschen
    und Verhalten in der Gruppe, und sind nicht in der Lage auf Unbekanntes richtig zu
    reagieren. Es ist wichtig, das die Welpen in der Prägephase, 6. - 8. Woche, lernen
    wie man sich als Hund anderen Hunden und Menschen gegenüber zu verhalten hat.

6. Welpen von anerkannten Züchtern sind zum Abgabetermin im Alter von ca. 8 - 10
     Wochen 2x entwurt und gegen Staupe, Hepatitis, (Leptospirose) und Parvovirose
     geimpft. Ein Chip im Hals des Tieres belegt die Übereinstimmung mit der Ahnentafel
     und dem Impfpass.

7. Die Ahnentafel wird von den meisten Menschen unterschätzt. Viele denken, daß wenn
     sie nicht züchten oder ausstellen wollen sie diese nicht benötigen. Die Ahnentafel ist
     der Garant dafür, das Sie einen reinrassigen deutschen Pinscher erwerben. Die
     Reinrassigkeit ist sehr wichtig für das typische Aussehen und den Charakter des Pinschers.

8. Der Züchter stellt mit dem Futter die Weichen für die spätere Gesundheit des Tieres.
     Bei den Welpe wird darauf geachtet das es nur hochwertiges und gesundes Futter gibt.
     Damit wird Allergien und Mangelkrankheiten vorgebeugt. Zudem wird mit dem zukünftigen
     Besitzer ein Futterplan ertsellt, der verhindern soll, das der Welpe nach dem Umzug in
     sein neues zu Hause durch Futterumstellung leiden muß (Durchfall u.a.).

9. Zum Abgabetermin sind die Welpen durch Mutter und Geschwister und Menschen gut 
    sozialisiert. Zwei mal vom Zuchtwart besichtigt
und auf äußerlich erkennbare Fehler
    überprüft. Sie waren 2 x mal beim Tierarzt, wo sie untersucht, grundimmunisiert,
    2 x entwurmt und gechipt wurden. Dabei haben sie auch das Auto fahren kennen gelernt.

10. Selbstverständlich wird mit jedem verkauften Welpen vom Züchter eine
       Nachbetreuung angeboten. Der Käufer kann, nicht nur bei Problemen, sich jederzeit
       an seinen Züchter wenden, der ihm dann mit Rat und Tat zu Seite stehen wird.

                                    

Welpen die von einem tierlieben Hobbyzüchter abgegeben werden haben die besten Voraussetzungen für eine glückliche und gesunde Kindheit.

Wenn Sie die angeführten Gründe für nicht ausreichend halten, besorgen Sie sich einen Hund unbekannter Herkunft, wo immer Sie ihn bekommen können.

Bitte beschweren Sie sich dann aber nicht, wenn Sie Erziehungsprobleme haben und viel Geld beim Tierarzt lassen müssen.

Außerdem werden schlecht sozialisierte Hunde oft zum Problem für ihre Umwelt.

 

 

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